Pater Othmar Maria Landolt


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Pater Othmar Maria Landolt, Kartäuser



 


 



1939 im September nach Ausbruch des Krieges erhielt ich einen militärischen Stellungsbefehl aus der Schweiz und so kam ich aus Deutschland heraus.
 
1940 trat auch Italien gegen Frankreich in den Krieg, und so wurden alle französischen Patres aus Italien ausgewiesen. Dadurch kam ich nach der Kartause Trisulti, unterhalb Roms, um dort einen französischen Pater, der ausgewiesen ward, als Novizenmeister zu ersetzen.
 
1945 wurde die Kartause Trisulti von den Kartäusern aufgegebenund an die Zisterzienser abgetreten. Auf diese Weise musste man wieder wandern, und ich wurde als Prokurator nach der Kartause Vandana bei Belluno gesandt mit den letzten Novizen von Trisulti.
 
1947 wurde ich zu den Kartäuserinnen zu Motta Grossa bei Turin als Spiritual gesandt mit der Aufgabe, das dortige Kloster nach Spanien zu verpflanzen. Im Mai 1948 weilte ich einige Wochen in Spanien, um die Möglichkeit zu studieren. Die angebotenen Objekte aber entsprachen nicht. So drang ich bei den Oberen auf den Ausbau des provisorischen Klosters von Motta; und so konnte man 1950 die neue Kirche einweihen, nebst verschiedenen anderen Erweitersungsbauten, bes. das Vikariat.
 


Nach dem Autounfall meiner Geschwister von 1960 war ich meistens krank, bis ich 1963 von einer Niere operiert wurde.  Zu völligen Genesung sandte man mich auf meinen persönlichen Wunsch in die Kartause Calci bei Pisa, wo ich seit Oktober 1963 weile zu meiner grossen Zufriedenheit. Wie lange ich noch auf Erden herumpilgere weiss Gott, der Herr über Leben und Tod allein.
Ich freue mich auf die Ewigkeit."


Geb.: 19.3.1899
 
Priesterweihe 1924
 
4 Jahre Vikar in Herisau
 
1928 Eintritt in die Kartause Valsainte FR
 
gestorben am 25.9.1967



"1934 war die Kartause Valsainte Freiburg übervoll und es musste für die neuen Postulanten Platz gemacht werden. So kam ich als Brudermagister nach der Kartause Montrieux b. Toulouse.
 
1937 musste ich den dortigen Prior nach Düsseldorf begleitenund ihm in der dortigen Kartause als Dolmetscher behilflich sein. Hernach bat man mich, dort zu bleiben als Novizenmeister.


1954 sandte man mich als Prokurator nach der Kartause Hain bei Düsseldorf mit der Aufgabe, die dortige Kartause an die Stadt Düsseldorf zu verkaufen und nach einem neuen Gelände Umschau zu halten.